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Roter Neuseeländer

Aussehen
Der Rote Neuseeländer ist eine mittelgroße Rasse mit durchschnittlich 4kg bis maximal 5kg. Der Körper ist walzenförmig und leicht gestreckt mit ebenmäßiger Rückenlinie und einem schön abgerundeten Becken. Vorne und hinten sind die Tiere gleich breit. Der kräftige Kopf mit ausgeprägten Backen und breiter Stirn und Schnauzpartie ist fast ohne Hals auf den kräftigen Nacken aufgesetzt. Die Blume ist straff an den Körper angelegt.
Auffälligstes Merkmal der Roten Neuseeländer ist das mittellange sattrote Fell. Die dichte Unterwolle hat dieselbe Farbe wie das Deckhaar. Das Rot erstreckt sich über den ganzen Körper, aber die Augenringe und Kinnbackeneinfassung sind heller gefärbt. Kinn, Bauch, Innenseite der Läufe und Unterseite der Blume sind gelblich gefärbt, dürfen aber nicht reinweiß sein. Die Augen der Tier müssen braun und die Krallen dunkel sein. Aufgrund der sehr auf die Farbe ausgerichteten Zucht ist das Fell oft von mangelnder Qualität.

Haltung
Der Rote Neuseeländer ist wie alle Kaninchen ein reiner Pflanzenfresser. Frisches Wasser und Heu müssen jederzeit vorhanden sein und regelmäßig mit Kräutern, Obst und Gemüse ergänzt werden. Auf Kohl sollte dabei verzichtet werden, da dieser leicht bläht. Da Kaninchen Gruppentiere sind, sollten immer mindestens zwei Tiere bei ausreichendem Auslauf gehalten werden.

Ursprung
Anders, als der Name vermuten lässt, stammen die Roten Neuseeländer nicht aus Neuseeland, sondern wurden etwa 1910 in Kalifornien gezüchtet. Verwendet wurden vermutlich Hasen- und Riesenkaninchen. Weiterhin besteht die Theorie, dass gelbwildfarbene Gehegekaninchen aus Neuseeland an der Züchtung beteiligt waren. Um 1930 kamen die Roten Neuseeländer als Wirtschaftskaninchen mit guten Masteigenschaften nach Deutschland.