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Heller Großsilber

Aussehen
Der Helle Großsilber ist eine der verschiedenen in Deutschland anerkannten Silberrassen. Mit durchschnittlich 4,5kg bis maximal 5,5kg zählt der Großsilber zu den mittelgroßen Rassen. Der Körper ist gedrungen und walzenförmig, Hals und Brust sind breit, die Schultern gut bemuskelt, der Rücken leicht gewölbt und hinten abgerundet.  Der Kopf weist eine breite Stirn, volle Backen und stehende Ohren auf und ist dicht am Körper angesetzt.
Das Fell ist mittellang. Durch das kurze weiße Deckhaar über der einfarbig dunkelblauen Unterwolle entsteht die bläulich-silberne Färbung. Die schwarzen Grannenhaare sind gleichmäßig über den Körper verteilt. Die Jungtiere sind blauschwarz gefärbt und bekommen erst nach der Umfärbung im Alter von 6 Monaten ihr silbernes Fell.
Das Zuchtziel sind schnellwachsende und robuste Tiere mit einem guten Fleischansatz und schöner gleichmäßiger Farbe.

Haltung
Wie auch alle anderen Karninchenarten sollten die Tiere nicht einzeln, sondern wenigstens zu zweit bei ausreichendem Auslauf gehalten werden. Auch sind die Tiere wie alle ihre Artgenossen reine Pflanzenfresser. Es wird von der Fertigfuttermischung aus der Zoohandlung abgeraten, da diese Durchfall und Fehlbildungen der Zähne führen soll. Es sollte stets frisches Wasser und Heu vorhanden sein und regelmäßig Kräuter, Obst und Gemüse, nicht jedoch Kohl, gefüttert werden.

Ursprung
Die ursprüngliche Heimat der Großsilber ist Frankreich, wo sie sich als „Champagne-Silber“ bis ins 18. Jahrhundert verfolgen lassen. 1911 wurden die Tiere nach Deutschland importiert, wo sie bis 1938 als „Franzsösische Silber“ bekannt waren, ehe die Rasse in „Helle Großsilber“ umbenannt wurde.